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Strom sparen beim Kochen | DasKochrezept.de – Kochrezepte, Saisonales, Themen & Ideen

Vor- und Nachteile von Elektro-, Induktion- und Gasherd

Du möchtest einen neuen Herd kaufen? Erfahre, ob ein Gas-, Elektro- oder Induktionsherd am schnellsten kocht und am wenigsten verbraucht.

So sparen Sie beim Kochen Energie: 5 beste Tipps!

Selber kochen, Zutaten bewusst einkaufen und frisch verarbeiten: Das gilt als besonders nachhaltig und dazu noch gesund. Aber wie ist das mit dem Stromverbrauch? Ist der nicht pro Mahlzeit niedriger, wenn in großen Kantinen mehr Mahlzeiten auf einmal zubereitet werden? Ja und nein – es kommt immer darauf an. Mit unseren 5 Tipps kochen Sie noch energiesparsamer. Damit tun Sie nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern senken auch noch Ihre Stromkosten.

Nr. 1: Auf jeden Topf passt ein Deckel!

Und jeder Topf passt auf eine Herdplatte. Nur dann, wenn Topf und Deckel und Topf und Herdplatte zusammenpassen, wird es wirklich energiesparsam. Die Erklärung ist ganz einfach: Ist der Topf kleiner als die Platte, geht seitlich am Topf vorbei Zielich viel Wärme verloren. Sie erhitzen Ihre Küche, aber nicht das, was im Topf ist. Umgekehrt ist es auch nicht besser, denn ein zu großer Topf überragt die Herdplatte seitlich und nimmt dort keine Energie auf, sondern gibt im Gegenteil Wärme ab.

Wenn Sie dann noch für jedes Gericht den kleinstmöglichen Topf (auf der passenden Herdplatte) verwenden, sparen Sie noch mehr Energie. Denn ist der Topf zu groß, wird er nur zur Hälfte gefüllt. Die Topfwände geben aber viel Wärme an die Speisen im Topf ab. In einem gefüllten Topf werden die Nahrungsmittel von allen Seiten gewärmt. In einem fast leeren Topf dagegen geht viel Wärme über die Topfwand verloren. Ein dicht schließender Deckel staut übrigens die Hitze im Topf – auch so sind Sie schneller mit dem Kochen fertig und sparen Energie. Wussten Sie, dass 1,5 Liter Wasser mit Deckel etwa dreimal so schnell kochen wie ohne Deckel?

Nr. 2: Neue Töpfe und Pfannen

Alte Töpfe sind aus Aluminium oder Emaille. Sie sind leicht, vielleicht schon etwas verbeult, der Deckel passt nicht mehr richtig, der Griff ist abgebrochen … Viele Menschen haben ihre Lieblinge in der Küche, von denen sie sich nicht trennen wollen. Das ist völlig in Ordnung. Wir bei Green Kitchen wissen aber: Nachhaltiges Küchengeschirr sieht anders aus. Moderne Töpfe und Pfannen sind mit einem dicken Boden aus Edelstahl ausgestattet, der die Hitze nicht nur sofort weiterleitet, sondern auch besonders lange hält. Der ebene Boden ohne Dellen sitzt besser auf der Herdplatte, es gibt also keine Wärmeverluste bei der Übertragung. Und der Deckel passt auch noch perfekt auf den Topf – ohne Dellen, nicht verbogen und dazu noch aus schwerem Metall oder Glas, so dass die Hitze beim Kochen und Braten auch wirklich im Kochgeschirr bleibt.

Übrigens sind Glasdeckel nachhaltiger als Metalldeckel. Denn allzu oft wird der Sichttest gemacht: Kocht das Wasser schon? Ist das Öl schon heiß? Wie sehen die Nudeln aus – al dente? Der durchsichtige Glasdeckel bleibt dabei auf dem Topf respektive der Pfanne. Ein Metalldeckel müsste angehoben werden, um in das Kochgeschirr zu schauen – und dabei geht Wärme verloren.

Nr. 3: Restwärme ist auch Wärme

Moderne Cerankochfelder und Induktionskochfelder heizen zwar nicht lange nach, aber ein bisschen Restwärme gibt es zumindest beim Cerankochfeld immer noch. Die alte, elektrische Kochplatte heizt richtig lange nach! Sie können den Herd also getrost ein paar Minuten früher ausschalten. Ihr Gemüse wird trotzdem gar, denn die Herdplatten kühlen gar nicht so schnell aus. Auch das spart viel Energie. Übrigens speichert nicht nur die Herdplatte die Hitze, sondern auch der dicke Metallboden von Ihrem nachhaltigen, neuen Kochgeschirr. Noch ein Grund, warum wir bei Green Kitchen neue Töpfe und Pfannen empfehlen!

Wichtig: Das funktioniert bei Herd und Backofen. Bei der Mikrowelle geht das nicht, denn die wird im Innenraum nicht wirklich warm. Wenn Sie nur eine Tasse Milch erhitzen oder ein einzelnes Käsebrot überbacken wollen, ist die Mikrowelle aber allemal sparsamer im Stromverbrauch als Herd und Backofen.

Nr. 4: Wasser sparsam verwenden

Für Gemüse hat sich das schon lange herumgesprochen: Weniger Wasser sorgt dafür, dass am Ende mehr Vitamine im Gemüse bleiben. Am besten werden Gemüse nur kurz in wenig Wasser gedämpft oder kurz blanchiert. Aber auch Nudeln, Knödel und Reis können Sie wassersparsam kochen. Es reicht, wenn Sie Kartoffeln im Topf gerade so mit Wasser bedecken. Bei Reis nehmen Sie auf eine Tasse Reis zwei Tassen Wasser, nicht mehr. Für die meisten anderen Getreide gilt das genauso: Gerste, Hafer, Couscous und Bulger können sehr sparsam gekocht werden. Auf diese Weise sparen Sie nicht nur Stromkosten, sondern auch noch Trinkwasser – und das ist zunehmend wertvoll im eigentlich wasserreichen Deutschland. Denn die letzten Sommer waren ausnahmslos trocken und zeigen schon deutlich, was Wassermangel mit der Natur anstellt.

Nr. 5: Sparsame Geräte nutzen

Nachhaltiges Küchengeschirr ist die eine Sache – nachhaltige Geräte bringen noch mehr. Natürlich ist es lästig, für alles ein separates Gerät in der Küche stehen zu haben. Denn eigentlich können Herd und Backofen alles, was man braucht. Wasser wird aber mit dem Wasserkocher mit einem Bruchteil der Energie erhitzt, die der Herd benötigt. Deshalb ist für Tee- und Kaffeetrinker der Wasserkocher ein absolutes Muss. Auch das Kochwasser für Nudeln, Kartoffeln und Reis können Sie mit dem Wasserkocher zum Kochen bringen und dann erst in den Topf gießen. Wer gerne frisch gekochte Frühstückseier isst, wird den stromsparsamen Eierkuchen zu schätzen lernen. Für Muffins gibt es den sparsamen Muffin-Maker (sieht ähnlich aus wie ein Waffeleisen), für die Fans von Röstbrot den Toaster. Und da sehen Sie schon, dass die vielen Extra-Geräte wirklich Sinn machen, wenn man sie öfter nutzt. Oder hätten Sie Freude daran, Ihr Brot jeden Morgen in der Pfanne auf dem Herd zu rösten? Brotbackautomat und Heißluftfritteuse sind ebenfalls energiesparsamer als der Backofen. Allerdings werden für die Produktion der Geräte auch Ressourcen verbraucht. Wird die Fritteuse nur einmal im Jahr genutzt, der Brotbackautomat nur alle drei Monate mal, lohnen die Geräte nicht. Wer jeden zweiten Tag frisches Brot backt, sollte über das Gerät jedoch nachdenken.

Und wenn Sie wirklich weiterhin alles im Backofen backen: Heizen Sie ihn nicht vor. Die Aufheizest ist bei den modernen Öfen so gering, dass Sie Ihre Lebensmittel schon vor dem Vorheizen in den Ofen schieben können. Und Sie können auch im Backofen die Restwärme nach dem Ausschalten nutzen und das Gerät ein paar Minuten vor Ende der Garzeit ausschalten. Wenn es keine Käse- oder Brotkruste sein muss, können Sie die Speisen bei Heißluft und etwa 20 Grad niedrigerer Temperatur als bei Ober- und Unterhitze garen. Auch das spart viel Energie.

Nachhaltigkeit in der Küche: Fünf Tipps für Umweltschutz beim Kochen

Der Gedanke an Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist mittlerweile stark in der Gesellschaft verankert. Wir möchten Ressourcen schonen, sinnvoll wirtschaften und den kommenden Generationen eine angenehme Zukunft ermöglichen. Das fängt lange vor dem Autofahren und Fliegen schon zuhause an. Mit diesen fünf Tipps für Nachhaltigkeit in der Küche (Green Kitchen) können Sie einen einfachen, aber wichtigen Beitrag leisten.

Tipp 1: Saisonal und regional einkaufen

Die Nachhaltigkeit in der Küche beginnt schon im Supermarkt. Hier können Sie zu losem Obst und Gemüse kaufen anstatt zur eingeschweißten Gurke oder abgepackten Äpfeln. Lassen Sie sich keine Plastiktüte geben, sondern bringen Sie eine eigene, wiederverwendbare Tasche oder einen Korb mit. Für das Gemüse gibt es mittlerweile auch spezielle Mehrwegnetze.

Wenn Sie die Möglichkeit dazu haben, sollten Sie lieber beim lokalen Bauern oder auf dem Wochenmarkt einkaufen als im Discounter. So unterstützen Sie nicht nur die regionale Wirtschaft, sondern schützen auch die Umwelt. Denn im Supermarkt haben selbst Äpfel und Erdbeeren oft lange Wege hinter sich, durch die Nährstoffe verloren gehen und die große Mengen an CO2 verbreiten.

Übrigens: Keiner verlangt, dass Sie auf Ihre exotischen Lieblingsprodukte ganz verzichten. Es hilft schon, die Honigmelone einmal als das Genussmittel zu betrachten, das sie ist, und etwas weniger davon zu kaufen. Ganz von der Einkaufsliste verbannen müssen Sie sie nicht.

Tipp 2: Die Küche hochwertig einrichten

Hochwertiges Material hält länger und verhindert so die Umweltbelastung durch Abfall. Kaufen Sie Töpfe deshalb in hoher Qualität und wählen Sie für das Schneidebrett Holz statt Kunststoff. Geräte, die Sie nur selten benötigen, wie zum Beispiel eine Eismaschine oder ein Fondue, können Sie sich ausleihen anstatt unnötig Geld auszugeben.

Beim Kochen verringert energieeffizientes Arbeiten Ihren ökologischen Fußabdruck. Decken Sie beispielsweise Töpfe und Pfannen ab und verwenden Sie für die Soße die Restwärme des Kochfelds, auf dem Sie gerade die Kartoffeln gekocht haben. So sparen Sie wertvolle Energie ein. Das fassen man unter dem Namen Green Kitchen zusammen.

Tipp 3: Lebensmittel richtig lagern

Auch die richtige Lagerung von Lebensmitteln kann für mehr Nachhaltigkeit in der Küche sorgen. Trockennahrung wie Reis, Nudeln und Mehl sollten Sie an dunklen, kühlen und trockenen Orten lagern, zum Beispiel in einem Schrank. Fleisch, Fisch und Milchprodukte hingegen finden Platz im Kühlschrank.

Kaufen Sie Konserven wie Mais und Bohnen lieber im Glas als in der Dose oder gar in einer Plastiktüte. Das ist besser für die Umwelt und lässt sich sogar recyclen: Sie können die Gläser einfach reinigen und für andere Lebensmittel wie Reis oder selbst gekochte Marmelade benutzen.

Tipp 4: Die Küche mit biologischen Mitteln reinigen

Auch beim Putzen lässt sich nachhaltig arbeiten. Verwenden Sie dazu biologische Reinigungsmittel wie Backpulver, Essig oder Zitronensäure. Bei gekauften Putzmitteln sollten Sie die Dosierempfehlungen des Herstellers achten, um die Abwasserbelastung gering zu halten.

Statt Küchenpapier können Sie einen waschbaren, wiederverwendbaren Lappen benutzen. Hierfür sind alte Textilien geeignet, sodass sie den ein oder anderen Stofffetzen einfach wiederverwerten können.

Tipp 5: Müll und Lebensmittelverschwendung vermeiden

Versuchen Sie, für mehr Nachhaltigkeit in der Küche Müll zu vermeiden. Ersetzen Sie beispielsweise die Frischhaltefolie, in die Sie das Brot für die Arbeit packen würden, durch eine Brotdose. Die lässt sich waschen und wiederverwenden. Außerdem sparen Sie Geld, das Sie für Alu- oder Frischhaltefolie ausgeben würden.

Auch beim Biomüll lässt sich nachhaltiger leben: Viele Menschen packen ihre Bioabfälle in Plastiktüten. Diese in den Container zu werfen, ist fatal, denn sie können nicht verrotten und müssen in der Kompostierungsanlage herausgezogen werden. Machen Sie es der Welt einfacher und benutzen Sie Papiertüten.

Auch Lebensmittelabfälle können Sie einsparen. Durch einen strukturierten Einkaufszettel können Sie verhindern, dass Sie zu viel einkaufen. Denn meistens entsteht Lebensmittelverschwendung durch spontane Einkäufe. Gibt es doch einmal Reste, verwerten Sie sie, anstatt sie wegzuwerfen. Das Internet bietet zahlreiche Rezeptideen für Reste-Essen.

Übrigens: Nicht alles, was über dem Mindesthaltbarkeitsdatum liegt, müssen Sie wegwerfen. Beurteilen Sie stattdessen anhand von Aussehen und Geruch, ob Sie ein Produkt wie zum Beispiel Wurst oder Joghurt noch verwenden. Oftmals sind die Artikel noch längst nicht schlecht, nur weil sie abgelaufen sind.