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Artikel: Keramikpfanne reinigen – so bleibt deine Beschichtung lange wie neu

Keramikpfanne reinigen – so bleibt deine Beschichtung lange wie neu
beste Pfanne

Keramikpfanne reinigen – so bleibt deine Beschichtung lange wie neu

Zuletzt überarbeitet: 19. Mai 2026

Keramikpfannen sind beliebt, weil sie mit wenig Fett braten, sich leicht handhaben lassen und eine gute Antihaftwirkung bieten. Damit diese Eigenschaften erhalten bleiben, ist die richtige Reinigung und Pflege entscheidend. Wer seine Keramikpfanne falsch reinigt, riskiert, dass die Beschichtung ihre Antihaftwirkung verliert, klebt oder sich vorzeitig abnutzt.

Dieser Artikel beantwortet die wichtigsten Fragen: Wie reinigt man eine Keramikpfanne richtig? Was tun bei eingebrannten Rückständen? Darf die Keramikpfanne in die Spülmaschine? Und was hilft, wenn die Beschichtung klebt?

Inhaltsverzeichnis

Keramikpfanne reinigen – Schritt für Schritt

Die tägliche Reinigung einer Keramikpfanne ist unkompliziert, wenn man einige Grundregeln beachtet. So gehst du vor:

  1. Abkühlen lassen: Lass die Pfanne nach dem Kochen kurz abkühlen, bevor du sie mit Wasser in Kontakt bringst. Ein plötzlicher Temperaturwechsel kann die Beschichtung belasten.
  2. Warmes Wasser und mildes Spülmittel: Gib etwas warmes Wasser und ein paar Tropfen mildes Spülmittel in die Pfanne.
  3. Weicher Schwamm oder Tuch: Reinige den Pfannenboden mit der weichen Seite eines Schwamms oder einem weichen Tuch. Vermeide scheuernde Schwämme, Stahlwolle oder harte Bürsten – diese können die Beschichtung angreifen.
  4. Gründlich abspülen: Spüle die Pfanne mit klarem Wasser nach, um alle Spülmittelreste zu entfernen.
  5. Trocknen: Trockne die Pfanne mit einem weichen Tuch ab oder stelle sie kopfüber auf den Abtropfplatz. Vermeide es, sie nass abzulegen, da Wasserflecken die Beschichtung auf Dauer beeinträchtigen können.

Do's und Don'ts bei der täglichen Reinigung

Empfohlen Vermeiden
Weicher Schwamm oder Tuch Scheuerschwämme, Stahlwolle
Mildes Spülmittel Aggressive Reiniger, Scheuermilch
Warmes Wasser Heißes Wasser auf heiße Pfanne
Schonend trockenreiben Pfanne nass liegen lassen

Eingebrannte Keramikpfanne reinigen

Manchmal lässt sich das Anbrennen nicht vermeiden – sei es durch eine kurze Ablenkung oder weil eine Soße etwas zu stark reduziert wurde. Eingebrannte Rückstände in einer Keramikpfanne lassen sich mit den richtigen Techniken entfernen, ohne die Beschichtung zu beschädigen.

Methode 1: Einweichen mit warmem Wasser

Die einfachste Methode bei leichtem bis mittlerem Anbrennen:

  1. Fülle die Pfanne mit warmem Wasser und gib einen Schuss mildes Spülmittel hinzu.
  2. Lass die Pfanne 30 bis 60 Minuten einweichen.
  3. Löse die Rückstände vorsichtig mit einem weichen Schwamm oder einem Holz- oder Plastikkochlöffel.
  4. Spüle gründlich nach und trockne ab.

Methode 2: Backpulver-Paste

Bei hartnäckigeren Verschmutzungen hilft eine Paste aus Backpulver und Wasser:

  1. Mische zwei bis drei Teelöffel Backpulver mit etwas Wasser zu einer dicken Paste.
  2. Trage die Paste auf die eingebrannten Stellen auf.
  3. Lass sie 15 bis 30 Minuten einwirken.
  4. Reibe die Stellen vorsichtig mit der weichen Seite eines Schwamms ab.
  5. Spüle gründlich und trockne ab.

Methode 3: Der Ceranfeld-Reiniger-Trick

Für besonders hartnäckige Ablagerungen und Fettreste, die sich auch nach dem Einweichen nicht lösen lassen, hat sich ein Geheimtipp bewährt: eine Ceranfeld-Reinigerpaste aus dem Drogeriemarkt.

  1. Trage etwas Ceranfeld-Reinigerpaste auf den Pfannenboden auf.
  2. Reibe die Oberfläche gründlich mit der schwarzen (weichen) Seite eines Reinigungsschwamms ab.
  3. Dadurch werden Ablagerungen und Rückstände entfernt, die sich in den feinen Vertiefungen der Beschichtung festgesetzt haben.
  4. Spüle die Pfanne danach gründlich mit warmem Wasser aus.
  5. Reibe die trockene Pfanne mit einer hauchdünnen Schicht Öl ein – ähnlich wie bei einer Eisenpfanne.

Dieser Trick kann die Antihaftwirkung einer Keramikpfanne deutlich auffrischen und ihr eine zweite Jugend schenken.

Keramikpfanne in die Spülmaschine?

Ob Keramikpfannen in die Spülmaschine dürfen, ist eine der häufigsten Fragen. Die kurze Antwort: Grundsätzlich möglich, aber nicht empfohlen.

Spülmaschinentabs enthalten aggressive Reinigungsmittel, die auf Dauer die Keramikbeschichtung angreifen können. Die Kombination aus heißem Wasser, starken Reinigungschemikalien und dem Wasserdampf in der Maschine belastet die Beschichtung deutlich mehr als eine schonende Handwäsche.

Wer seine Keramikpfanne trotzdem gelegentlich in die Spülmaschine gibt, sollte Folgendes beachten:

  • Nicht zu oft: Einmal im Monat ist weniger problematisch als wöchentlich.
  • Kein Extra-Trocknen aktivieren: Die zusätzliche Hitze belastet die Beschichtung.
  • Danach ölen: Nach dem Spülmaschinengang sollte die Pfanne abgetrocknet und hauchdünn eingeölt werden.

Für die ZEN-Pan von GreenKitchen mit ihrer 100 % PTFE-freien Keramikbeschichtung empfehlen wir ausdrücklich die Reinigung von Hand, um die Beschichtung optimal zu erhalten. Wer seine Keramikpfanne lange nutzen möchte, kommt um die Handwäsche also kaum herum.

Keramikpfanne klebt – was tun?

Wenn eine Keramikpfanne anfängt zu kleben, heißt das nicht zwangsläufig, dass die Beschichtung defekt ist. Meistens liegt es an Ablagerungen, die sich mit der Zeit auf der Oberfläche gebildet haben.

Die häufigsten Ursachen

  1. Fettreste: Fett, das bei zu hoher Temperatur verbrennt, hinterlässt einen unsichtbaren Film auf der Beschichtung. Dieser Film verringert die Antihaftwirkung.
  2. Falsches Öl: Manche Öle sind für Keramikpfannen ungeeignet. Kaltgepresstes Olivenöl beispielsweise verbrennt bei niedrigen Temperaturen und hinterlässt Rückstände. Mehr dazu im Artikel über die besten Öle zum Braten. Für eine pflegende Beschichtung nach der Reinigung empfiehlt sich unser Serobond™ Bratöl.
  3. Überhitzung: Wer die Pfanne zu stark erhitzt, beschädigt die Beschichtung langfristig.
  4. Falsche Reinigung: Reste von aggressiven Reinigungsmitteln können die Antihaftwirkung beeinträchtigen.

Was du tun kannst

  • Tiefenreinigung: Nutze den oben beschriebenen Ceranfeld-Reiniger-Trick oder die Backpulver-Methode, um alle Ablagerungen zu entfernen.
  • Ölen: Reibe die gereinigte, trockene Pfanne hauchdünn mit einem hoch erhitzbaren Öl ein, beispielsweise hochölsäurereichem Sonnenblumenöl.
  • Temperatur anpassen: Erhitze die Pfanne künftig langsamer und auf mittlerer Stufe. Keramikbeschichtungen vertragen keine Extreme.

Wenn die Pfanne auch nach der Tiefenreinigung weiterhin klebt, kann die Beschichtung abgenutzt sein. In diesem Fall hilft unser Langzeit-Service: GreenKitchen-Kunden können ihre Pfanne registrieren und nach Ablauf der Nutzungsdauer einen Gutschein für eine neue Pfanne erhalten.

5 Pflegetipps für längere Lebensdauer

Wer seine Keramikpfanne von Anfang an richtig pflegt, verlängert die Lebensdauer der Beschichtung deutlich. Diese fünf Tipps helfen dabei:

1. Langsam erhitzen

Keramikpfannen sollten immer langsam und auf mittlerer Stufe erhitzt werden. Leeres Erhitzen auf höchster Stufe beschädigt die Beschichtung dauerhaft. Mehr zu diesem Thema im Artikel über warum man Kochgeschirr langsam erhitzen sollte.

2. Das richtige Öl verwenden

Nicht jedes Öl eignet sich für Keramikpfannen. Kaltgepresste Öle wie natives Olivenöl verbrennen bei niedrigen Temperaturen und hinterlassen einen klebrigen Film. Besser sind raffinierte Öle mit hohem Rauchpunkt wie hochölsäurereiches Sonnenblumenöl.

3. Richtige Utensilien nutzen

Verwende Holz-, Bambus- oder hitzebeständige Plastikkochlöffel. Metallbesteck kann die Beschichtung verkratzen – auch wenn Kratzer nicht zwingend die Antihaftwirkung beeinträchtigen, sehen sie unschön aus und schwächen die Beschichtung langfristig.

4. Pfanne richtig lagern

Stelle keine Pfannen ohne Schutz direkt übereinander. Ein weiches Tuch oder Pfannenschützer zwischen den Pfannen verhindert Kratzer an der Beschichtung.

5. Regelmäßig nachölen

Nach jeder gründlichen Reinigung – besonders nach einer Tiefenreinigung – sollte die trockene Pfanne hauchdünn eingeölt werden. Das erhält die Antihaftwirkung und schützt die Beschichtung.

Weitere ausführliche Pflegetipps findest du in unserem Artikel zu Pflegetipps für deine Lieblingspfanne.

FAQ: Häufige Fragen zur Keramikpfannen-Reinigung

Sind Keramikpfannen spülmaschinengeeignet?

Grundsätzlich ja, aber es wird nicht empfohlen. Die aggressiven Reinigungsmittel in Spülmaschinentabs können die Keramikbeschichtung auf Dauer angreifen. Schonende Handwäsche verlängert die Lebensdauer der Pfanne deutlich. Die ZEN-Pan mit Keramikbeschichtung sollte idealerweise von Hand gespült werden.

Warum klebt meine Keramikpfanne plötzlich?

In den meisten Fällen liegt es an Fett- oder Ölresten, die sich bei zu hoher Temperatur auf der Beschichtung festgesetzt haben. Eine Tiefenreinigung mit einer Ceranfeld-Reinigerpaste oder einer Backpulver-Paste entfernt diese Ablagerungen und stellt die Antihaftwirkung meist wieder her.

Wie oft sollte man eine Keramikpfanne ölen?

Nach jeder gründlichen Reinigung ist es empfehlenswert, die trockene Pfanne hauchdünn mit Öl einzureiben. Das schützt die Beschichtung und erhält die Antihaftwirkung.

Kann man eine Keramikpfanne einbrennen?

Nein, Keramikpfannen müssen nicht eingebrannt werden – anders als Gusseisen- oder Carbonstahlpfannen. Allerdings kann ein hauchdünnes Einölen nach der Reinigung helfen, die Beschichtung zu pflegen. Was du vor dem ersten Gebrauch beachten solltest, erfährst du in unserem Artikel zu Pflegetipps für den Premium-Kochtopf.

Welches Öl eignet sich für Keramikpfannen?

Am besten eignen sich Öle mit hohem Rauchpunkt, zum Beispiel raffiniertes Sonnenblumenöl mit hohem Ölsäuregehalt. Kaltgepresste Öle wie natives Olivenöl sind weniger geeignet, da sie bei niedrigen Temperaturen verbrennen und Rückstände hinterlassen.

Wie lange hält eine Keramikbeschichtung?

Die Lebensdauer hängt stark von der Pflege ab. Bei sachgemäßer Nutzung und regelmäßiger Pflege hält eine gute Keramikbeschichtung in der Regel zwei bis fünf Jahre. Faktoren wie Erhitzungsverhalten, verwendete Utensilien und Reinigungsmethode spielen dabei eine große Rolle. Die Keramikbeschichtung der ZEN-Pan von GreenKitchen zeichnet sich durch extreme Härte sowie hohe Kratz- und Abriebbeständigkeit aus und wurde für eine besonders lange Lebensdauer entwickelt.

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