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Artikel: Magnetische Topfuntersetzer 2026: Funktion & Vergleich

Magnetische Topfuntersetzer 2026: Funktion & Vergleich
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Magnetische Topfuntersetzer 2026: Funktion & Vergleich

Der Eintopf ist fertig, beide Hände liegen an den Topfgriffen, und der Untersetzer liegt noch in der Schublade. Also Topf wieder abstellen, Schublade auf, Untersetzer raus, Topf noch mal anheben. Wer täglich aus dem Topf am Tisch isst, kennt diese vier Handgriffe. Magnetische Topfuntersetzer streichen sie ersatzlos.

Nur erklärt kaum jemand, wie das eigentlich funktioniert und ob es an dem Kochgeschirr funktioniert, das du zu Hause stehen hast. Genau darum geht es hier: erst die Mechanik, dann der Zehn-Sekunden-Test, dann die Frage, welches Material unter den heißen Topf gehört.

Unser Kurzfazit: Ein magnetischer Topfuntersetzer haftet mit einem Magneten am Topfboden und kommt beim Anheben einfach mit: er ist also schon da, wenn der Topf auf dem Tisch ankommt. Das funktioniert an jedem Kochgeschirr mit ferromagnetischem Boden, praktisch also an allem, was induktionsgeeignet ist. Halte einen Kühlschrankmagneten an deinen Topfboden: bleibt er haften, funktioniert auch der Untersetzer. Bei Holz und Kork kommt dazu, dass sie den Tisch besser vor Wärme schützen als Silikon. Unser Hotdock im 2er-Set ist genau dafür gebaut.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Magnet im Untersetzer haftet am Topfboden. Der Topf trägt den Untersetzer, nicht umgekehrt.
  • Es hält an Stahl, emailliertem Stahl, Gusseisen sowie an Edelstahl und Aluminium mit Magnetboden.
  • Es hält nicht an Aluminium und Edelstahl ohne Magnetboden, Kupfer, Messing, Keramik und Porzellan.
  • Der Selbsttest dauert zehn Sekunden: Kühlschrankmagnet an den Topfboden halten.
  • Kork und Filz isolieren am besten, Holz gut, Silikon nur mäßig, Edelstahl praktisch gar nicht.
  • Temperaturbeständigkeit und Isolierwirkung sind zwei verschiedene Eigenschaften. Silikon ist beim einen stark und beim anderen schwach.
  • Die magnetischen Modelle, die wir für diesen Artikel angesehen haben, sind aus Holz oder aus Silikon; aus Kork war keines dabei.
  • Hält der Magnet nicht, bleibt das Ding ein ganz normaler Untersetzer. Du verlierst Komfort, nicht das Produkt.

Wie funktioniert ein magnetischer Topfuntersetzer?

Im Holzkörper des Untersetzers sitzt ein Magnet. Stellst du den Topf darauf, zieht er den Stahlboden an. Hebst du den Topf hoch, hängt der Untersetzer daran und wandert mit an den Tisch.

Der wichtigste Punkt wird oft falsch verstanden: Der Magnet hält nicht den Topf. Er hält den Untersetzer. Zu tragen sind beim Hotdock 126 Gramm beim großen und 111 Gramm beim kleinen Modell: das Gewicht des Holzes, sonst nichts. Ein einzelner Magnet genügt dafür, und es spielt keine Rolle, ob im Topf zwei oder fünf Liter Suppe stehen: Das Gewicht des Inhalts hängt nicht an der Verbindung.

Wir halten das auch für die sinnvollere Auslegung. Ein Magnet, der einen vollen Topf tragen könnte, ließe sich nach dem Abstellen kaum wieder lösen. Gefragt ist genug Kraft für gut hundert Gramm Holz und wenig genug, dass du den Untersetzer mit einer Hand abziehst.

Damit das klappt, muss der Topfboden magnetisch anziehbar sein. Ein Permanentmagnet haftet nur an ferromagnetischen Stoffen: „Ferromagnetische Stoffe (Eisen, Nickel, Cobalt und verschiedene Legierungen) haben eine Permeabilitätszahl, die wesentlich größer als 1 ist" und „verstärken erheblich die magnetische Flussdichte eines Magnetfeldes" (Quelle: Lernhelfer: Stoffe im Magnetfeld, abgerufen am 15. August 2026). Aluminium gehört nicht dazu, es ist paramagnetisch und verstärkt ein Magnetfeld „nur geringfügig". Kupfer und Glas sind diamagnetisch und schwächen ein Magnetfeld sogar leicht ab.

Für die Praxis heißt das: Der Untersetzer sucht sich seine Position selbst. Du stellst den Topf ab, wo Platz ist, und beim nächsten Anheben ist der Untersetzer schon dran. Nach unserer Erfahrung ist das der Punkt, an dem der Nutzen erst klickt, nicht beim ersten Ausprobieren, sondern nach ein paar Tagen, wenn man das Suchen in der Schublade abgewöhnt hat.

Magnete in der Küche sind bei uns übrigens kein Sonderfall. Auch die Deckel unserer Töpfe und die Glasdeckel unserer Pfannen tragen einen abnehmbaren Holzgriff, der magnetisch hält. Warum das so gebaut ist, steht im Artikel über die abnehmbaren Magnetgriffe unserer Deckel.

Hält der Magnet an meinem Kochgeschirr?

Wahrscheinlich ja, wenn du auf Induktion kochst. Die Bedingung für einen magnetischen Untersetzer ist dieselbe wie für ein Induktionskochfeld: ein ferromagnetischer Boden. Beide prüfst du mit demselben Handgriff: „Wenn ein Magnet an den Boden haftet, ist das Kochgeschirr für Induktion geeignet" (Quelle: Novy: Werden für Induktionskochfelder spezielle Töpfe und Pfannen benötigt?, abgerufen am 15. August 2026), und an genau diesem Boden hält auch der Untersetzer.

Als geeignete Materialien nennt Novy „Stahl, emaillierter Stahl, Gusseisen, Edelstahl mit Magnetboden, Aluminium mit Magnetboden", als ungeeignete „Aluminium und Edelstahl ohne Magnetboden, Kupfer, Messing, Keramik und Porzellan".

Achte dabei auf das Wort Boden. Ein Topf aus Aluminium mit eingearbeiteter Stahlscheibe hält den Untersetzer, ein Topf aus Vollaluminium nicht. Das Material des Topfkörpers sagt dir also wenig: der Magnettest sagt dir alles. Nimm irgendeinen Kühlschrankmagneten, halte ihn an den Boden, fertig. Bleibt er kleben, passt es. Unsere Töpfe bestehen diesen Test: Ihre Außenseite besteht aus ferromagnetischem Edelstahl 18/0, deshalb sind sie induktionsgeeignet, nachzulesen bei unseren Kochtöpfen.

Zwei Hinweise dazu aus der Praxis. Prüfe in der Mitte des Bodens, nicht am Rand, dort steht später auch der Untersetzer. Und verlass dich nicht allein auf das Induktionssymbol auf der Unterseite. Es fehlt bei älteren Töpfen oft, ist bei anderen abgerieben, und der Magnet in deiner Hand beantwortet dieselbe Frage schneller.

Und wenn nicht? Dann ist das kein Drama. Auch der Wettbewerber Topfbein schreibt das auf seine Startseite: „Die Magnetfunktion funktioniert nur mit ferromagnetischen Böden (z. B. Gusseisen, Edelstahl mit Magnetkern). Für alle anderen Materialien kann TOPFBEIN trotzdem als normaler Untersetzer verwendet werden" (Quelle: topfbein.com, abgerufen am 15. August 2026).

Das gilt genauso für unseren. Du verlierst den Komfort des Mitkommens, der Hitzeschutz bleibt.

Materialien im Vergleich: magnetische Topfuntersetzer aus Holz und Silikon

Bei der Materialfrage kursiert eine Verwechslung, die auf den einschlägigen Vergleichsseiten immer wieder auftaucht: Temperaturbeständigkeit und Isolierwirkung sind zwei verschiedene Dinge. Das eine sagt, wie heiß das Material selbst werden darf. Das andere sagt, wie viel Wärme unten am Tisch ankommt. Silikon ist beim ersten Punkt stark und beim zweiten schwach.

Die Zahl dafür heißt Wärmeleitfähigkeit, angegeben in Watt je Meter und Kelvin. Je kleiner der Wert, desto weniger Wärme geht durch. Kork liegt bei 0,05 W/(m·K) und isoliert damit rund viermal besser als Hartholz. Nur Filz erreicht denselben Bereich. Hartholz wie Buche oder Eiche liegt bei 0,200 W/(m·K), Nadelholz wie Fichte bei 0,130. Silikon dagegen kommt auf 0,35 bis 0,50 W/(m·K) und leitet Wärme damit knapp doppelt bis zweieinhalbfach so gut wie Hartholz (Quelle: Schweizer-FN: Wärmeleitfähigkeit von Isolierstoffen, abgerufen am 15. August 2026).

Am anderen Ende steht Metall. Edelstahl V2A liegt bei 21 W/(m·K), einfacher Stahl bei 46,5 (Quelle: Schweizer-FN: Wärmeleitfähigkeit von Metallen, abgerufen am 15. August 2026). Ein Edelstahluntersetzer leitet Wärme also rund hundertmal besser als Hartholz. Er schützt den Tisch nur dann, wenn er mit Füßen oder Stegen Abstand schafft, nicht durch das Material.

Diese Zahlen liegen weiter auseinander, als es aussieht. Zwischen Kork und Edelstahl liegt ein Faktor von über 400, zwischen Hartholz und Silikon je nach Silikontyp das 1,75- bis 2,5-Fache. Für den Tisch heißt das: Ein Holz- oder Korkuntersetzer lässt sich Zeit damit, Wärme weiterzugeben, ein Silikonuntersetzer weniger, und ein flach aufliegendes Metallblech gibt sie fast ungebremst weiter.

Silikon hat dafür andere Vorzüge, und sie sind keine Kleinigkeit: Es verträgt Feuchtigkeit, ist unempfindlich gegen Stöße, und beim Modell von Eva Solo steht in der Spezifikation „Spülmaschinenfest: Ja" (Quelle: royaldesign.de, abgerufen am 15. August 2026). Wer den Untersetzer eher als Arbeitsgerät neben dem Herd sieht denn als Teil des gedeckten Tisches, fährt damit gut. Nur eben nicht, weil es besser isoliert, sondern obwohl es schlechter isoliert.

Filz isoliert besser, als sein Ruf vermuten lässt: Eine Filzunterlage liegt bei 0,05 W/(m·K), Haarfilz je nach Dichte bei 0,03 bis 0,08 W/(m·K) (Quelle: Schweizer-FN: Wärmeleitfähigkeit von Isolierstoffen, abgerufen am 15. August 2026). Das ist Korkniveau. Gegen Filz spricht anderes: Nach unserer Erfahrung nehmen textile Untersetzer Kondenswasser und Fett auf und sehen nach einer Weile gebraucht aus; Wollfilz lässt sich nur bedingt waschen.

Kork ist der unterschätzte Kandidat in diesem Feld. Er isoliert hervorragend und ist in der Regel das günstigste Material im Feld. Was gegen ihn spricht, ist die Optik auf einem gedeckten Tisch und die Tatsache, dass Korkscheiben in der Schublade nie dort sind, wo man sie sucht. Genau dieses Problem löst der Magnet, und unter den magnetischen Untersetzern, die wir für diesen Artikel angesehen haben, war keiner aus Kork: Sie sind aus Holz oder aus Silikon.

Holz hat den umgekehrten Nachteil: Es verträgt keine Dauerfeuchte, dazu mehr im Pflegeabschnitt. Welche Rolle Holzart und Faserrichtung in der Küche sonst noch spielen, haben wir im Schneidebrett-Vergleich ausführlich aufgeschrieben; derselbe Materialstreit taucht bei Kochlöffeln aus Holz, Plastik und Metall wieder auf.

Vergleichstabelle

Materialien und ihre Isolierwirkung

Material Wärmeleitfähigkeit Isolierwirkung
Filz 0,03–0,08 W/(m·K) am besten
Kork 0,05 W/(m·K) am besten
Nadelholz (Fichte) 0,130 W/(m·K) sehr gut
Hartholz (Buche) 0,200 W/(m·K) gut
Silikon 0,35–0,50 W/(m·K) mäßig
Edelstahl V2A 21 W/(m·K) praktisch keine

Magnetische Untersetzer im Handel

Anbieter Material Umfang Angabe zur Hitze
GreenKitchen Hotdock Akazienholz 2 Stück keine Angabe
Topfbein Holz (Nussbaum) 2 Stück keine Angabe
Staub Holz, Magnetkern 1 Stück (3 Größen) keine Angabe
Eva Solo Silikon, Nylon 1 Stück „Backofenfest: Nein"
Silberthal Silikonbeschichtung 1 Stück bis 160 °C

Alle Angaben stammen von den Seiten der Anbieter, abgerufen am 15. August 2026, und sind unten im Text einzeln belegt.

Was die anderen Anbieter bieten

Vier Anbieter teilen sich das Feld mit uns. Ihre veröffentlichten Angaben unterscheiden sich stark im Detailgrad: eine Temperaturangabe macht nur einer von ihnen, und wir machen sie auch nicht.

Silberthal verkauft einen Untersetzer mit 18 Zentimeter Durchmesser und rutschfester Silikonbeschichtung für 9,95 € und ist der einzige der vier geprüften Anbieter mit einer konkreten Temperaturangabe: „Hitzebeständig bis 160° C". Zur Eignung heißt es dort: „Jedes Kochgeschirr, ob Topf oder Pfanne, das induktionsfähig ist, ist geeignet" (Quelle: silberthal.de, abgerufen am 15. August 2026). Das deckt sich mit dem, was wir oben beschrieben haben.

Staub bietet Untersetzer aus „Holz mit Magnetkern" in drei Größen an, und zwar einzeln: 15 × 11 cm für 26,95 €, 21 × 15 cm für 29,95 € und 29 × 20 cm für 34,95 € (Quelle: kochform.de, abgerufen am 15. August 2026). Zum Vergleich: Unser Hotdock kostet 39,90 € (Stand 15. August 2026) und enthält zwei Untersetzer in zwei Größen. Wer bei Staub zwei Größen möchte, zahlt je nach Wahl deutlich mehr.

Eva Solo setzt auf Silikon mit Nylon, 19,5 Zentimeter, aktuell 21,00 € statt regulär 40,00 €. Wie beim Hotdock ist die Grundform ein Kreuz. Der Untersetzer soll laut Händlerangabe beim Weiterreichen am Gefäß bleiben: „Die eingebauten Magnete ermöglichen, dass der Untersetzer an der Pfanne oder dem Topf bleibt, wenn Gefäße während des Essens um den Tisch gereicht werden." In der Spezifikation steht außerdem „Backofenfest: Nein" (Quelle: royaldesign.de, abgerufen am 15. August 2026).

Topfbein verkauft ebenfalls ein Zweierset mit unterschiedlichen Auflageflächen, laut Produktabbildungen aus Nussbaumholz, veröffentlicht auf seiner Seite aber weder Maße noch Preis noch eine Hitzeangabe (Quelle: topfbein.com, abgerufen am 15. August 2026).

Auffällig ist die Bandbreite: Zwischen einer Kunststoffscheibe für unter zehn Euro und einem einzelnen Holzuntersetzer für fast 35 Euro liegt derselbe Mechanismus. Der Unterschied steckt im Material und darin, was am Ende auf dem Tisch steht.

Kaufberatung: Welcher Untersetzer passt zu wem?

Du isst täglich am Tisch aus Topf oder Pfanne. Dann ist der Magnet den Aufpreis wert. Der Zeitgewinn je Mahlzeit ist klein, aber er fällt jeden Tag an, und Holz sieht auf einem gedeckten Tisch besser aus als eine Silikonscheibe. Für Familien kommt dazu, dass der Topf mit Untersetzer weitergereicht werden kann, ohne dass jemand die Unterlage nachschiebt.

Dein Tisch ist aus Holz, lackiert oder aus Marmor. Dann zählt die Isolierwirkung, und die Rangfolge oben gilt: Kork, Filz und Holz vor Silikon, Metall nur mit Abstandsfüßen. Achte zusätzlich auf die Auflagefläche: sie muss den Bodendurchmesser deines größten Topfes tragen, sonst kippelt es.

Dein Kochgeschirr ist aus Vollaluminium, Kupfer oder Keramik. Dann greift die Magnetfunktion nicht, und der Untersetzer arbeitet wie jeder andere Holzuntersetzer auch. Mach vorher den Magnettest, damit du weißt, woran du bist.

Du suchst ein Geschenk für jemanden, der gern kocht. Der Magnet ist die Art von Detail, die man sich selten selbst kauft und dann täglich benutzt. Nach unserer Erfahrung ist das der häufigste Grund, aus dem der Hotdock den Besitzer wechselt.

Du kochst und servierst am liebsten aus der Pfanne. Dann orientiere dich an der Auflagefläche des großen Untersetzers. Pfannenböden sind flacher und oft größer als Topfböden, und dafür ist das größere der beiden Modelle im Set gedacht.

Du kaufst ohnehin gerade Töpfe. Dann lohnt der Blick auf die Sets: Dort ist der Hotdock zusammen mit Kochgeschirr enthalten, dessen Boden den Magnettest besteht.

Der Hotdock im Detail

Der Hotdock besteht aus FSC-zertifiziertem Akazienholz und kommt immer als Paar. Der große misst 25,5 × 23,5 Zentimeter bei einer Auflagefläche von 17 × 15 Zentimetern und wiegt 126 Gramm. Der kleine misst 22 × 20 Zentimeter, Auflagefläche 13,5 × 12 Zentimeter, 111 Gramm.

Dass es zwei Größen sind, hat einen Grund: Ein 24-Zentimeter-Topf und eine 16-Zentimeter-Kasserolle haben unterschiedlich große Böden, und beim Untersetzer zählt die Auflagefläche, nicht der Topfdurchmesser. Wir halten es außerdem für den Regelfall, dass mehr als ein Gefäß auf den Tisch kommt.

Die Kreuzform hat einen praktischen Grund: Sie braucht weniger Material als eine geschlossene Platte, bleibt dadurch leicht und lässt Luft zwischen Topfboden und Tisch. Das Produkt ist plastikfrei. Aufbewahrt wird flach in der Schublade oder sichtbar auf der Arbeitsplatte. Anders als ein Stapel runder Korkscheiben sieht ein Paar Holzkreuze auch dann ordentlich aus, wenn es liegen bleibt.

Das Akazienholz ist FSC-zertifiziert, stammt also aus kontrollierter Forstwirtschaft. Zusammen mit der sichtbaren Maserung und den bündig gesetzten Metallschrauben an den Enden ergibt das ein Zubehörteil, das man auf dem gedeckten Tisch stehen lassen kann, statt es nach dem Essen zu verstecken.

Wer gleich weiter denkt: Es gibt den Hotdock auch im Topfset mit den Olivenholz-Küchenhelfern und im Komplett-Set mit Töpfen, Pfannen und Bratöl.

Holzuntersetzer richtig pflegen

Die wichtigste Regel ist eine Verbotsregel. Die Verbraucherzentrale schreibt: „Sie sollten Küchenutensilien aus Holz nicht im Geschirrspüler reinigen. Das Holz quillt dadurch auf und bekommt leicht Risse" (Quelle: Verbraucherzentrale: Küchenutensilien aus Holz, abgerufen am 15. August 2026). Das gilt für den Hotdock genauso wie für jedes Schneidebrett.

Feucht abwischen reicht. Danach gilt der zweite Satz derselben Quelle: „Nach dem Spülen müssen die Bretter gut trocknen, bevor sie in den Schrank geräumt werden." Ein Untersetzer, der feucht in die Schublade wandert, arbeitet gegen dich.

Gelegentlich ölen hält das Holz geschmeidig. Die Verbraucherzentrale beschreibt den Ablauf für Holzbretter: Leinöl dünn auftragen, den Überschuss nach etwa einer Stunde abnehmen, danach mehrere Tage an der Luft trocknen lassen. Die Wartezeit ist kein Zierrat, sondern der Grund, warum man das Ölen am besten auf einen Zeitpunkt legt, an dem man den Untersetzer eine Weile nicht braucht. Mehr zum Ölen von Küchenholz steht in unserem Schneidebrett-Vergleich.

Richtig behandelt hält ein Holzuntersetzer sehr lange, nach unserer Erfahrung deutlich länger als beschichtetes Küchenzubehör. Es gibt kein Scharnier, keine Beschichtung und keine Elektronik: nur Holz, das ab und zu Öl bekommt, und den eingelassenen Magneten.

FAQ

Wie funktioniert ein magnetischer Topfuntersetzer? Im Untersetzer sitzt ein Magnet, der am Boden von Topf oder Pfanne haftet. Hebst du das Gefäß an, kommt der Untersetzer mit. Er liegt dadurch schon an Ort und Stelle, wenn der Topf auf dem Tisch abgesetzt wird.

An welchem Kochgeschirr hält er? An allem mit ferromagnetischem Boden. Novy nennt Stahl, emaillierten Stahl, Gusseisen sowie Edelstahl und Aluminium mit Magnetboden als induktionsgeeignet, und genau diese Böden tragen auch den Untersetzer (Quelle: Novy, abgerufen am 15. August 2026).

Und wenn mein Topf aus Aluminium oder Kupfer ist? Dann hält der Magnet nicht. Aluminium ist paramagnetisch und verstärkt ein Magnetfeld „nur geringfügig", Kupfer ist diamagnetisch und schwächt es sogar leicht ab (Quelle: Lernhelfer: Stoffe im Magnetfeld, abgerufen am 15. August 2026). Der Untersetzer funktioniert dann wie jeder andere auch.

Wie teste ich das, bevor ich kaufe? Halte einen Kühlschrankmagneten an den Boden deines Topfes. Bleibt er haften, passt es. Rutscht er ab, hält auch der Untersetzer nicht. Prüfe dabei die Mitte des Bodens, dort steht später auch der Untersetzer.

Welches Material ist das beste? Bei Topfuntersetzern aus Holz, Kork und Silikon hängt es davon ab, worauf du Wert legst. Kork und Filz isolieren am besten, Holz kommt nah heran und sieht am Tisch besser aus, Silikon verträgt mehr Hitze, isoliert aber schlechter als alle drei. Metall isoliert praktisch nicht und schützt den Tisch nur über Abstandsfüße.

Darf ein Holzuntersetzer in die Spülmaschine? Nein. Die Verbraucherzentrale rät bei Holz in der Küche ausdrücklich davon ab, weil das Holz aufquillt und Risse bekommt (Quelle: Verbraucherzentrale: Küchenutensilien aus Holz, abgerufen am 15. August 2026). Feucht abwischen und vollständig trocknen lassen.

Wie groß sollte ein Topfuntersetzer sein? Entscheidend ist die Auflagefläche, nicht der Durchmesser des Topfes. Beim Hotdock sind das 17 × 15 Zentimeter beim großen und 13,5 × 12 Zentimeter beim kleinen Modell.

Warum sind zwei Untersetzer im Set? Weil selten nur ein Gefäß auf den Tisch kommt und weil ein großer Topf und eine kleine Kasserolle unterschiedlich große Böden haben.

Fazit

Der Magnet löst kein Hitzeproblem, sondern ein Timing-Problem. Hitzeschutz kann auch ein einfacher Korkuntersetzer, und er kann ihn sogar besser als Silikon. Was der Magnet kann: dafür sorgen, dass der Untersetzer da ist, wenn der Topf ankommt, ohne zweiten Weg, ohne freie Hand.

Die Bedingung dafür ist ein ferromagnetischer Boden, und die prüfst du in zehn Sekunden mit einem Kühlschrankmagneten. Fällt der Test positiv aus, ist das eine Anschaffung, die man nicht regelmäßig wiederholt: Holz ohne Elektronik und ohne Beschichtung.

Bleibt die Materialfrage, und die ist unabhängig vom Magneten zu beantworten. Wenn dein Tisch etwas aushalten soll, isolieren Kork, Filz und Holz besser als Silikon, auch wenn Silikon oft als das hitzefesteste Material gehandelt wird. Das ist eine andere Eigenschaft. Alles Weitere aus dieser Kategorie findest du in unserem Küchenzubehör.

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