
ZEN-Pan, TiKenko oder Serobond: Welche Pfanne passt?
Wir verkaufen drei Pfannenlinien, und die häufigste Frage in unserem Chat lautet sinngemäß immer gleich: Worin unterscheiden die sich eigentlich? Einen echten GreenKitchen Pfannen-Vergleich gab es bis jetzt nicht. Die Rückmeldung kam sinngemäß immer wieder: Auf der Website findet sich keine Gegenüberstellung. Das stimmte.
Also hier ist sie. Kein Datenblatt, sondern eine Entscheidung: welche der drei Pfannen zu welcher Art zu kochen passt, und wann die teuerste davon Geldverschwendung ist.
Unser Kurzfazit: Die drei Linien unterscheiden sich in genau einem Punkt — der Oberfläche. Wenn du eine Pfanne willst, die sich nicht abnutzt, ist es die TiKenko: keine aufgetragene Beschichtung, die nachlassen kann. Die ZEN-Pan mit Keramik ist die Wahl für Ei, Pfannkuchen und schonendes, fettarmes Braten. Die ZEN-Pan Pure Serobond™ verbindet beides.
Der Unterschied, auf den es dabei ankommt: Eine Antihaftbeschichtung ist ein Verschleißteil, eine im Plasma gebundene Oberfläche nicht. Warum das so ist, steht weiter unten mit Zahlen. Alle drei Linien findest du unter alle GreenKitchen-Bratpfannen.
Das Wichtigste in Kürze
- Alle drei Linien haben denselben Korpus: 3-Ply-Sandwichmaterial aus Edelstahl, Aluminium und Edelstahl, 3,5 mm stark.
- Alle drei kommen mit Glasdeckel und abnehmbarem Magnetgriff aus FSC-zertifiziertem Holz.
- Alle drei sind für Induktion, Gas, Elektro und Glaskeramik geeignet und bis 250 °C backofengeeignet.
- Alle drei sind frei von PTFE, PFOA, PFAS, GenX, APEO und BPA — auch dort, wo wir es nicht extra dazuschreiben.
- Der einzige echte Unterschied ist die Oberfläche: Keramik, Titan-Plasma oder Serobond™-Plasma.
- Und daraus folgt der Unterschied, der über die Jahre zählt: Die Keramikbeschichtung der ZEN-Pan ist ein Verschleißteil. Die Titan-Plasma-Oberfläche der TiKenko ist keine aufgetragene Schicht und kann sich nicht ablösen.
Was alle drei GreenKitchen-Pfannen gemeinsam haben
Unter der Oberfläche sind die drei Pfannen identisch. Der Korpus besteht bei allen aus 3-Ply-Sandwichmaterial: außen gesandstrahlter, ferromagnetischer Edelstahl 18/0, in der Mitte eine durchgehende Aluminiumschicht, innen Edelstahl 18/10. Das Aluminium ist vollständig von Edelstahl umschlossen und hat keinen Kontakt zum Essen.
Das Material ist 3,5 mm stark. Es speichert Wärme und gibt sie bis in die Seitenwände ab. Nach unserer Erfahrung heißt das in der Praxis: weniger ausgeprägte heiße Stellen, und die Pfanne bricht nicht ein, wenn kaltes Fleisch hineinkommt. Der Preis dafür ist Gewicht, und das ist der am häufigsten genannte Kritikpunkt an unseren Pfannen.
In Zahlen, damit du weißt, worauf du dich einlässt: Die ZEN-Pan 28 cm wiegt 1.740 g, die TiKenko 28 cm 1.526 g, die ZEN-Pan Pure Serobond™ 28 cm 1.643 g — jeweils ohne Deckel. Wer eine leichte Pfanne sucht, sucht bei uns falsch.
Die äußere Lage aus ferromagnetischem Edelstahl macht alle drei induktionsgeeignet; für Gas, Elektro und Glaskeramik sind sie ebenso freigegeben. Jede Pfanne kommt mit einem Glasdeckel, dessen Holzgriff magnetisch hält und sich zum Spülen und für den Backofen abnehmen lässt.
Zur Schadstofffrage, die uns oft gestellt wird: Alle drei Linien sind frei von PTFE, PFOA, PFAS, GenX, APEO und BPA. Wenn das bei einem Modell prominent auf der Seite steht und beim anderen nicht, ist das eine Frage der Textlänge, kein Unterschied im Produkt. PFOA ist in der EU ohnehin seit dem 4. Juli 2020 beschränkt: Die Delegierte Verordnung (EU) 2020/784 nimmt PFOA, seine Salze und PFOA-verwandte Verbindungen mit Grenzwerten und eng gefassten Ausnahmen in Anhang I der POP-Verordnung auf (Quelle: EUR-Lex: Verordnung (EU) 2020/784). „PFOA-frei" allein ist deshalb kein Qualitätsmerkmal. Was PFAS-Freiheit tatsächlich bedeutet, haben wir in unserem Ratgeber dazu aufgeschrieben: was PFAS-frei wirklich bedeutet.
Die ZEN-Pan: Keramikbeschichtung für den Alltag
Die ZEN-Pan 28 cm trägt eine Keramikbeschichtung, genauer: Greblon CK2 von WEILBURGER Coatings aus Weilburg in Hessen. Interessant ist, was der Hersteller selbst zum Wort Keramik sagt: Es handle sich „eigentlich nur um eine keramikähnliche Beschichtung, welche mit Hilfe der sogenannten Sol-Gel-Technologie hergestellt wird" (Quelle: WEILBURGER: Keramikbeschichtung). Keramik ist also ein Handelsname, kein Materialbefund. Entscheidend ist etwas anderes: In der GREBLON-C-Reihe des Herstellers ist CK2 das einzige Produkt, das in der Zeile PTFE ein „no" stehen hat (Quelle: WEILBURGER: GREBLON C technical facts).
Hinzu kommt der ZEN-Kreis, eine zum Patent angemeldete Struktur im Pfannenboden, die Fett und Öl unterhalb des Garguts verteilt. In der Praxis heißt das: wenig Öl reicht.
Jetzt der unbequeme Teil, den man in Pfannen-Ratgebern selten liest. Dasselbe Herstellerdatenblatt weist CK2 im Abriebtest mit 5.000 bis 9.000 Umdrehungen aus. Die PTFE-Produkte derselben Reihe streuen von über 2.500 bis über 50.000 Umdrehungen — CK2 liegt damit im Mittelfeld, die stärksten PTFE-Varianten liegen deutlich darüber. Im Antihaft-Dauertest steht CK2 bei 45 bis 60 Minuten und damit am unteren Ende der Reihe. Eine Keramikbeschichtung ist also nicht automatisch haltbarer als eine PTFE-Beschichtung. Sie ist fluorfrei, und das ist der Grund, warum wir sie einsetzen.
Das deckt sich mit dem, was die Verbraucherzentrale Hamburg allgemein über Keramikpfannen schreibt: Die Antihaftwirkung gehe „oft schon nach 1,5 bis 2,5 Jahren" verloren, während Antihaftpfannen insgesamt „in der Regel 2 bis 3 Jahre" hielten (Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg: Welche Pfanne ist am besten?).
Wir behaupten deshalb nicht, dass unsere Keramikbeschichtung ewig hält. Sie hält bei ordentlicher Pflege lange, und wenn sie nachlässt, greift unser Langzeit-Service: Du schickst die Pfanne zurück und bekommst 60 % Rabatt auf eine neue. Der Korpus aus 3-Ply ist ohnehin nicht das Verschleißteil.
Die ZEN-Pan gibt es in 24 cm für kleine Haushalte, in 28 cm als Allrounder und als ZEN-Pan Maxi mit hohem Rand für große Portionen.
Die TiKenko-Pan: Titan, im Plasmaverfahren gebunden
Die TiKenko-Pan 28 cm funktioniert anders. Ihre Titanschicht wird nicht aufgetragen, sondern im Plasmaverfahren mit dem Edelstahl verbunden — das ist, was wir plasmiertes Titan nennen. Der Unterschied ist wichtiger, als er klingt: Eine klassische Beschichtung liegt als eigene Schicht auf dem Metall und kann sich davon lösen. Eine im Plasma gebundene Oberfläche kann das nicht.
Damit ist auch die Frage beantwortet, die uns dazu am häufigsten erreicht: Die TiKenko ist weder aus massivem Titan noch klassisch titanbeschichtet. Sie ist eine Edelstahlpfanne mit einer im Plasmaverfahren veredelten Titanoberfläche. Wenn du wissen willst, wie Titanpfannen technisch grundsätzlich funktionieren, steht das ausführlich in unserem Ratgeber dazu: wie Titanpfannen technisch funktionieren.
Praktisch bedeutet das drei Dinge. Erstens: Der Pfannenkörper ist bis 550 °C hitzebeständig, du kannst also wirklich scharf anbraten. Zweitens, und das ist der eigentliche Punkt: Es gibt keine aufgetragene Antihaftschicht, die sich lösen könnte. Drittens, und das ist die Einschränkung: Die Antihaftwirkung ist gut, aber sie ist nicht die einer Keramikpfanne. Ohne einen Schuss Öl geht es nicht.
Der zweite Punkt verdient eine Zahl, und die steht im Abschnitt über die ZEN-Pan: Deren Keramikbeschichtung erreicht im Abriebtest ihres Herstellers 5.000 bis 9.000 Umdrehungen, und die Verbraucherzentrale Hamburg gibt für Keramikpfannen allgemein 1,5 bis 2,5 Jahre bis zum Nachlassen der Antihaftwirkung an (Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg: Welche Pfanne ist am besten?). Für die TiKenko gibt es diese Zahl nicht — nicht, weil sie besser wäre, sondern weil es nichts gibt, was sich abtragen könnte. Wer eine Pfanne sucht, die in zehn Jahren noch dieselbe Pfanne ist, kauft hier.
Ehrlich dazugesagt: Was sich mit der Zeit verändern kann, ist das Bratverhalten durch eingebrannte Ölreste. Das ist Pflege, kein Verschleiß — und es lässt sich rückgängig machen.
Eine Sache, die anderswo über solche Oberflächen zu lesen ist, lassen wir hier bewusst weg: Sie seien von Natur aus antibakteriell. Für Edelstahl gibt die Fachliteratur das ausdrücklich nicht her — er habe „keine inhärenten antimikrobiellen Eigenschaften", heißt es in einer Übersichtsarbeit in Materials (Quelle: Abraham et al., Materials 2021). Für unsere Titanoberfläche liegt uns keine Untersuchung vor, die eine antibakterielle Wirkung belegen würde. Deshalb behaupten wir sie nicht, und wir haben sie von unseren Seiten genommen.
Die TiKenko gibt es in 24 cm und 28 cm, jeweils mit Glasdeckel.
Die ZEN-Pan Pure Serobond™: Plasmabeschichtung auf Edelstahl
Die ZEN-Pan Pure mit Serobond™ ist unsere aufwendigste Pfanne. Die Beschichtung entsteht in einer Vakuumkammer durch ein Plasmaverfahren, das in der Oberflächentechnik als PE-CVD bekannt ist — plasmaunterstützte chemische Gasphasenabscheidung. Das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik beschreibt das Prinzip so: „In einer Plasmaentladung werden Gase und Dämpfe angeregt, dissoziiert und ionisiert" (Quelle: Fraunhofer IST: PACVD). Die reaktiven Moleküle lagern sich auf dem Edelstahl ab und wachsen dort zu einer sehr dünnen, harten, glasartigen Schicht — ohne Lösungsmittel, Bindemittel oder PFAS.
Der irisierende Schimmer, den viele für einen Defekt halten, ist genau das: das Licht bricht sich an dieser dünnen Schicht. Einbrennen musst du die Pfanne nicht, sie ist sofort einsatzbereit.
Das Ergebnis ist die Kombination, die sonst keine unserer Pfannen bietet — die Robustheit einer Edelstahloberfläche mit einer Antihaftwirkung, die wir in derselben Klasse einordnen wie die der ZEN-Pan. Darauf geben wir bei korrekter Pflege fünf Jahre Funktionsgarantie auf Material, Verarbeitung und Antihaftwirkung.
Was du dabei wissen solltest: Serobond™ ist eine neue Technologie. Das heißt auch, es gibt sie noch nicht seit zehn Jahren in zehntausenden Küchen, und wir können dir deshalb nicht sagen, wie die Oberfläche nach acht Jahren aussieht. Genau dafür geben wir die fünf Jahre Funktionsgarantie. Die zwei anderen Grenzen sind schlichter: Es gibt die Linie nur in 28 cm, und sie kostet so viel wie die ZEN-Pan 28 und die TiKenko 28 zusammen.
Und deshalb der Absatz, der uns kurzfristig Umsatz kostet: Für die meisten ist diese Pfanne nicht nötig. Wenn du überwiegend Gemüse, Fisch und Eier bei mittlerer Hitze brätst, bekommst du mit der ZEN-Pan dasselbe Ergebnis für weniger als die Hälfte. Die Serobond™ lohnt sich, wenn du regelmäßig scharf anbrätst und trotzdem Antihaft willst. Wer nur eines von beidem braucht, ist mit ZEN-Pan oder TiKenko besser bedient.
Die drei GreenKitchen-Pfannen im Vergleich
Oberfläche und Technik
Alltag und Preis
Die Garantiezeile bezieht sich auf Unterschiedliches: Auf Töpfe und Pfannenkörper geben wir generell zwei Jahre, bei der TiKenko kommen drei Jahre zusätzlich dazu, und die fünf Jahre bei der Serobond™ sind eine Funktionsgarantie auf die Beschichtung selbst.
Welche Pfanne brät Ei, Pfannkuchen und Fisch am besten?
Das ist die Praxisfrage, die uns am zweithäufigsten erreicht — meistens vor dem Kauf, manchmal danach als Beschwerde. Die ehrliche Antwort, und zwar als unsere Einschätzung aus Produktdaten und Chatgesprächen, nicht aus Messungen: Bei Spiegelei und Pfannkuchen sehen wir die ZEN-Pan vorn, dicht gefolgt von der Serobond™. Die TiKenko schafft beides zuverlässig, verlangt aber etwas Öl und etwas mehr Aufmerksamkeit.
Wichtiger als die Pfannenwahl ist allerdings ein Punkt, den kaum jemand auf dem Schirm hat: Wenn Essen anklebt, liegt das meistens nicht an der Beschichtung, sondern an eingebrannten Ölresten vom letzten Mal. Die entstehen, wenn Öl über seinen Rauchpunkt erhitzt wird und auf der Oberfläche polymerisiert.
Deshalb zwei Regeln, die für alle drei Linien gelten. Erstens: Öl mit einem Rauchpunkt über 190 °C verwenden. Natives Olivenöl ist laut UGB „bis zu 180 °C hitzestabil" und damit für schonendes Braten geeignet, nicht fürs scharfe Anbraten (Quelle: UGB: Welches Fett wofür?); raffinierte Öle haben generell höhere Rauchpunkte als native (Quelle: Verbraucherzentrale: Speiseöle). High-Oleic-Öle gelten wegen ihres hohen Ölsäuregehalts als besonders hitzestabil (Quelle: BZfE: Speiseöle in der Küche) — aus diesem Grund haben wir unser High-Oleic-Bratöl im Sortiment.
Zweitens: nicht voll aufdrehen. Nach unseren Pflegehinweisen erreichen moderne Induktionsherde schon bei rund 60 % der Leistungsstufe Temperaturen, bei denen viele Öle zu rauchen beginnen. Und beim Spiegelei hilft es, die Speise während des Stockens mit einem Holz- oder Kunststoffwender vorsichtig anzuheben.

Wie heiß darf welche Pfanne werden?
Hier gibt es eine Zahl, die regelmäßig für Verwirrung sorgt: die 550 °C der TiKenko. Das ist die Hitzebeständigkeit des Pfannenkörpers auf dem Herd — es ist keine Backofenangabe. Im Backofen gilt für alle drei Linien dieselbe Grenze von 250 °C, und der Glasdeckel ist bis 180 °C hitzestabil. Die magnetischen Holzgriffe nimmst du vorher ab, und die Edelstahlgriffe werden im Ofen heiß.
Auf dem Herd brauchst du diese Temperaturen ohnehin nicht. Das 3-Ply-Material leitet so gut, dass mittlere Stufen für fast alles reichen.
Zur Einordnung, warum uns das wichtig ist: Bei PTFE-beschichteten Pfannen warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung davor, sie leer zu überhitzen, weil ab 360 °C eine Zersetzung des Materials einsetzen kann, bei der giftige Dämpfe frei werden. Dieselbe Behörde gibt allerdings auch Entwarnung für den Normalfall: „Ist das Kochgeschirr mit Lebensmitteln befüllt, ist eine Überhitzung sehr unwahrscheinlich", und verschluckte Teilchen einer zerkratzten Beschichtung seien „gesundheitlich unbedenklich" (Quelle: BfR: FAQ zu Antihaftbeschichtungen aus PTFE, 18.12.2018). Unser Argument gegen PTFE ist deshalb kein Panikargument. Wir wollen die Fluorchemie nicht in der Lieferkette haben.
Welche Größe passt zu deinem Haushalt?
Die Größenangabe bezieht sich immer auf den oberen Innendurchmesser. Der Boden ist kleiner, weil die Wände nach außen geneigt sind — bei der 24er misst er 20 cm, bei der 28er 24 cm. Das ist die praktisch wichtigste Zahl, wenn du Induktion hast: Deine Kochzone sollte mindestens so groß sein wie der Pfannenboden.
24 cm passt für ein bis zwei Personen und für alles, was schnell gehen soll. 28 cm ist der Allrounder für zwei bis vier Personen und die Größe, die wir am häufigsten empfehlen. Die ZEN-Pan Maxi hat denselben Durchmesser wie die 28er, aber 9 cm Randhöhe, dazu einen zweiten Griff und Ausgießer an beiden Seiten. Damit wird sie zur Pfanne für Risotto, Schmorgerichte und alles, was Volumen hat.
Wenn du unsicher zwischen 28 cm und Maxi bist: Zwei Pfannen in 24 und 28 cm sind im Alltag flexibler als eine große. Die Maxi lohnt sich, wenn du regelmäßig für mehr als vier Personen kochst.

Welche passt zu dir? Unsere Empfehlung nach Kochtyp
Die Frage, die uns am häufigsten erreicht, lautet meist „ZEN-Pan oder TiKenko?". Wir haben keine eigenen Labormessungen zu den drei Linien, und wir tun auch nicht so. Was folgt, ist unsere Empfehlung aus Produktdaten und aus dem, was Kundinnen und Kunden uns im Chat schildern.
Du willst eine Pfanne, die du nicht in drei Jahren ersetzt. Nimm die TiKenko-Pan 28 cm. Sie ist die einzige unserer Linien ohne aufgetragene Beschichtung — es gibt schlicht nichts, was sich abnutzen kann. Der Preis dafür: Du arbeitest immer mit etwas Öl.
Du brätst Fleisch scharf an und magst hohe Hitze. Auch hier die TiKenko-Pan 28 cm. Sie hält 550 °C aus und hat keine Beschichtung im klassischen Sinn, die dabei leiden könnte.
Du brätst viel Gemüse, Fisch und Eier, mit wenig Fett. Nimm die ZEN-Pan 28 cm. Die Keramikbeschichtung ist bei schonenden Temperaturen in ihrem Element, und der ZEN-Kreis sorgt dafür, dass wenig Öl reicht. Wenn bei dir mehrmals die Woche ein Ei oder ein Pfannkuchen in die Pfanne kommt, ist sie der TiKenko voraus.
Du kochst allein oder zu zweit, die Küche ist klein. Nimm die ZEN-Pan 24 cm, wenn du eher schonend kochst, oder die TiKenko-Pan 24 cm, wenn du gern scharf anbrätst. Achte auf den Bodendurchmesser von 20 cm im Verhältnis zu deiner Kochzone.
Du machst Pfannkuchen, Risotto und große Portionen. Nimm die ZEN-Pan Maxi mit hohem Rand. Die 9 cm Randhöhe und die beiden Ausgießer sind der Unterschied zwischen Braten und Schmoren.
Du willst beides und eine Pfanne, die lange hält. Nimm die ZEN-Pan Pure mit Serobond™. Ehrlicherweise: Wenn dir der Preis wehtut, kauf stattdessen ZEN-Pan 28 und TiKenko 28. Zwei spezialisierte Pfannen schlagen im Alltag eine, die alles kann.
FAQ
Worin unterscheiden sich die drei GreenKitchen-Pfannen? Nur in der Oberfläche. Die ZEN-Pan hat eine Keramikbeschichtung (Greblon CK2), die TiKenko eine im Plasmaverfahren gebundene Titanoberfläche, die ZEN-Pan Pure eine Serobond™-Plasmabeschichtung auf Edelstahl. Korpus, Glasdeckel, Herdeignung und Backofengrenze sind bei allen dreien gleich.
Sind alle GreenKitchen-Pfannen PFAS-frei? Ja, alle drei Linien sind frei von PTFE, PFOA, PFAS, GenX, APEO und BPA. Dass es bei einem Modell in der Produktbeschreibung steht und beim anderen nicht, hat redaktionelle Gründe und bedeutet keinen Unterschied im Produkt.
Ist die TiKenko aus reinem Titan? Nein. Sie ist eine Edelstahlpfanne, deren Oberfläche im Plasmaverfahren mit Titan veredelt wird. Sie ist damit auch nicht klassisch titanbeschichtet — die Schicht liegt nicht auf dem Metall, sondern ist mit ihm verbunden.
Welche Pfanne für Rührei und Pfannkuchen? Nach unserer Einschätzung die ZEN-Pan, dicht gefolgt von der Serobond™. Mit der TiKenko klappt beides ebenfalls, sie braucht aber etwas Öl. Entscheidender als das Modell sind moderate Hitze und ein Öl mit hohem Rauchpunkt.
Welche darf in die Spülmaschine? Grundsätzlich alle drei. Wir empfehlen trotzdem die Handwäsche, weil aggressive Reiniger die Beschichtung langfristig angreifen. Beachte außerdem, dass die Mattierung der Glasdeckel durch Spülmaschinenreinigung von der Garantie ausgenommen ist.
Darf ich einen Metallwender benutzen? Wir empfehlen für alle drei Linien Holz oder Kunststoff. Ein Metallschaber kann auch hochwertigen Pfannen Schäden zufügen, und eine Freigabe für Metallbesteck gibt es bei uns für keine der Linien.
Welche Größe brauche ich? 24 cm für ein bis zwei Personen, 28 cm als Allrounder für zwei bis vier, die Maxi für große Portionen und Schmorgerichte. Prüfe bei Induktion, ob deine Kochzone zum Bodendurchmesser passt.
Lohnt sich die Serobond™ gegenüber der ZEN-Pan? Nur, wenn du regelmäßig scharf anbrätst und gleichzeitig Antihaftwirkung willst. Wer überwiegend schonend brät, bekommt mit der ZEN-Pan dasselbe Ergebnis deutlich günstiger.
Fazit
Die Frage ist nicht, welche unserer Pfannen die beste ist, sondern wie du kochst — und wie lange sie halten soll. Wer scharf anbrät oder eine Pfanne für die nächsten Jahrzehnte sucht, nimmt die TiKenko: keine Beschichtung, die sich abnutzt. Wer viel Ei, Fisch und Gemüse schonend brät, fährt mit der ZEN-Pan besser. Die Serobond™ ist für die, die beides in einer Pfanne wollen und den Aufpreis bewusst zahlen.
Was für alle drei gilt: Keine Antihaftwirkung hält ewig — das gilt auch für Keramikbeschichtungen (Quelle: Verbraucherzentrale: Pfannen und PFAS), und wir versprechen dir nichts anderes. Dafür gibt es den Langzeit-Service und einen 3-Ply-Korpus, der nicht das Verschleißteil ist: Abgenutzt wird die Oberfläche, nicht der Pfannenkörper.
Und wenn du nach alldem unsicher bist: Schreib uns im Chat. Diesen Artikel gibt es, weil genug Leute genau das getan haben.
















